Mittwoch, 16. August 2017

Lästern über Mütter



"Sag mal, hast du die Mutter von Chiara gesehen? Die hat aber ordentlich zugelegt, oder?"
"Ja stimmt, na, der scheint es in der Elternzeit ja gut zu schmecken!"
"Wenn man sich dagegen die Mutter von Matthias anguckt - die ist ja nur noch Haut und Knoche. Das sieht auch gar nicht schön aus!"

Mütter lästern über Mütter


Solchen Gesprächen muss ich öfter beiwohnen und doch bin ich jedes Mal auf Neue darüber schockiert. Denn die Frauen, die da über die Körpermaße anderer Frauen lästern, die sind selbst Mütter von kleinen Mädchen. Und erklären immerwieder, wie wichtig für sie ein gesundes Körperbild ist.

Perfekte Frauenkörper


Da frage ich mich: Wie genau passt das zusammen? Wie können diese Frauen auf der einen Seite über die Körper anderer Frauen urteilen und dann glauben, dass ihre Mädchen starke, selbstbewusste Frauen werden, die auf sich und ihren Körper stolz sind. Bedeutet es eigentlich nämlich doch nur, dass Frauen auf ihren Körper stolz sein können wenn er in den Augen der meisten Menschen "perfekt" ist, also nicht zu dick und nicht zu dünn?


Dienstag, 15. August 2017

Papa bloggt: Hörspiele für Kleinkinder



Seit einiger Zeit sind Hörspiele bei uns der letzte Schrei. Das Runzelfüßchen möchte sie eigentlich die ganze Zeit hören - nur wir Eltern schränken sie ein wenig ein. Hörspiele sind mit Sicherheit besser als Fernsehen, aber auch mit diesem Medium sollte man bewußt umgehen. Warum das so ist und wie wir überhaupt an unseren "Stoff" kommen, schreibe ich euch heute mal auf.

Die Liebe für Bücher bleibt ungebrochen


Meine Tochter liebt Bücher, die wir ihr vorlesen. Sie mag es auch, mal alleine ein Buch anzuschauen, was sie sehr gut kennt. Dabei schaut sie die Bilder an und erzählt sich die Geschichte selber. Und eigentlich finde ich das auch sehr schön - wir sitzen nebeneinander, sie stellt mir Fragen, wenn sie etwas nicht versteht und wir können uns über das Buch unterhalten. Ich finde, so sollte es eigentlich fast immer sein. Zumindest solange meine Tochter noch so klein ist. Mit drei Jahren können Medien sie auch überfordern.

Geschichten hören


Ich kann gar nicht genau sagen, wie es anfing oder wo? War es im Kindergarten oder zuhause? Aber das Runzelfüßchen fing an Geschichtenlieder zu hören. Mimmelitt und Traumzauberbaum waren die Anfänge. Wer beides nicht kennt: beides sind Klassiker aus der ehemaligen DDR.
Lieder wechseln sich ab mit Erzählpassagen, dabei sind die Lieder selbst auch kleine Geschichten. Sehr nett auch für die Eltern, solange man sie noch nicht 100mal gehört hat. Aber selbst der Traumzauberbaum hat ein "Gespensterduett", was sich gruselig anhört und von meiner Tochter gerne übersprungen wird. Oder wenn es bei Simsala Grimm gruslig wird, dann kann das Runzelfüßchen mit mir kuscheln.

Sonntag, 13. August 2017

Vom Entspannen und Arbeiten - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Leben mit Kindern in Berlin Elternblog Mamablog Homeoffice mit Kind
Dieses Wochenende war das letzte Ferienwochenende. Ab Montag geht für das Runzelfüßchen der Kindergarten wieder los und ich kann wieder ein bißchen mehr duchatmen. Denn neben dem Feriendienst habe ich ja auch noch all meine Arbeit. Und einen neuen Blog. Ich bin gespannt was ihr sagt!

Samstag, 12. August 2017


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Herr Annika hat eine neue Puppe. Seit über einem Monat schmachtet er die Puppe seiner Schwester an, so dass wir beschlossen haben: Genug, er braucht eine eigene. Und diese hier hat er sich ausgesucht. Ich muss schon sagen: Es ist nicht wirklich einfach eine Puppe für Jungs zu finden. Also eine, die nicht kreischend rosa ist und Kleidchen trägt. Die Puppe kam mit genau diesen Sachen, aber diese wanderten zum Runzelfüßchen und ihrem Schatz. Dennoch fragte ich auf Facebook nach Empfehlungen für Puppenkleidung zum Selbernähen.

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Aber erstmal in die Bibliothek. Wie jedes Wochenende. Das Wetter war auch entsprechend, es regnete, da macht so ein Besuch doch gleich noch mehr Spaß. Vielleicht weil gerade Ferien sind war es ziemlich leer dort und es gab für die Kinder unglaublich viele Bücher zu entdecken. Ich mag das sehr, dass auch Einjährige dort fündig werden können.

Mittwoch, 9. August 2017

Alleinerziehende nerven - eine Beobachtung



Am Wochenende hatte ich ein sehr irritierendes Erlebnis im Bus. Ich freute mich auf eine ruhige Fahrt, einfach mal Gedanken schweifen lassen. Leider nahmen mir gegenüber zwei Männer Platz die lautstark anfingen sich über die Nachbarin des Einen, nennen wir ihn einfach Paul, zu beschweren. Pauls Nachbarin, so erfuhr ich leider auch, ist alleinerziehend. Und "die schreit das Kind den ganzen Tag an. Muss man sich mal vorstellen, die Alte brüllt und brüllt und brüllt."

"Solche Leute sollten besser keine Kinder kriegen"


Pauls Freund, sagen wir, Axel, nickte. "Boah, schlimm, oder? Solche Leute sollten besser keine Kinder kriegen." An der Stelle wollte ich ja bereits das erste Mal einschreiten. Ich kenne selbstverständlich die Frau nicht um die es geht. Aber ich vermute einfach mal, dass sie sich nicht ausgesucht hat alleinerziehend zu sein. Oder vielleicht doch. Aber selbst wenn, dann ist ihr Gebrüll nicht schön, aber vielleicht auch Ausdruck ihrer Überforderung.


Dienstag, 8. August 2017

Papa bloggt: Einfach nur saubere Spielplätze


Sandkasten

Wir waren die letzten Tagen sehr oft auf Spielplätzen. Immer, wenn ich nach Hause kam, wollten Herr Annika und das Runzelfüßchen mit mir praktisch um die Häuser ziehen. Und in der Regel gibt es für mich nach der Arbeit fast keine Beschäftigung, die mich mehr runterbringt. Einfach die beiden auf mir, neben mir und um mich herum spielen zu sehen, entspannt mich ungemein. Meine Tochter spielt natürlich auch alleine mit anderen Kindern und Herr Annika buddelt, klettert und läuft herum. Meine Entspannung war aber bei einem unserer letzten Spielplatzbesuche ziemlich dahin.

"Die Hölle, das sind die anderen"


Ich wollte schon immer ein Sartre-Zitat loswerden (hiermit dann mal erledigt), aber schon öfters habe ich mich auf Spielplätzen über die anwesenden Eltern geärgert. Über die, die die Kinder nicht einfach mal machen lassen. Die, die bei kleinsten Konflikten dazwischen gehen wollen ohne den Kinder die Freiheit zu lassen, ihre Konflikte selbst miteinander zu lösen. Aber das Problem waren dieses Mal gar nicht die Anwesenden. Das Runzelfüßchen, Herr Annika und ich wippten auf einer Schaukelwippe. Meine Tochter saß mir gegenüber, Herr Annika wurde von mir festgehalten und wir hatten einen tollen Spaß. Plötzlich meinte das Runzelfüßchen: "Pass auf Papa, da sind Fliegen." Während ich noch über die vermeintlich gefährlichen Fliegen lachte, verging mir das selbige doch sehr schnell. Denn die Fliegen kreisten fröhlich um die Hinterlassenschaft eines Hundes. Im Sandkasten, ein Meter neben der Wippe.

Sonntag, 6. August 2017

Vom Draußensein - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende ging es endlich mal wieder raus. Meine Knie sind ein bißchen besser, da musste ich es natürlich sofort wieder übertreiben und raus raus raus.

Samstag, 05. August 2017


Wir stehen recht früh auf, denn wir haben Großes vor! Vor ein paar Wochen waren wir beim Lastenrad-Händler Kiwibikes und sind Probe gefahren. Dann waren wir wieder da und haben uns ein Rad ausgeliehen um Probe zu fahren und herauszufinden, ob das ausgesuchte Rad nun wirklich das Passende ist. Dann haben wir bestellt und gewartet. Und heute durften wir es endlich abholen! Obwohl endlich gar nicht stimmt, denn in Wirklichkeit haben wir nur knapp zwei Wochen aufs Rad warten müssen, das dauert normalerweise auch länger.
Ich habe mich mit dem Gedanken an einen Fahrradanhänger für die Kinder einfach nicht anfreunden können. Klar ist, so ein Lastenrad kostet natürlich viel mehr Geld als ein Anhänger, aber wir haben Hilfe aus der Familie bekommen, wofür ich echt dankbar bin.
Die erste Runde mit dem Rad darf mein Mann machen, aber eigentlich auch nur weil ich Angst um meine Knie habe.
Ich fahre derweil mit dem Bus und überhöre wie zwei Männer über eine Alleinerziehende ätzen. Ich kann nicht an mich halten und kommentiere es. Die darauf folgende Diskussion ist ziemlich hitzig und unschön. Als ich schon aussteigen will weil ich das nicht mehr ertrage wendet sich das Blatt. Was mich sehr versöhnt zurück lässt. Ich berichte am Mittwoch mal genauer davon.


Mittwoch, 2. August 2017

Wir schreiben ein Buch zusammen

Runzelfuesschen Elternblog Buch ueber Geburt Wir schreiben zusammen ein Buch


Klingt gut, oder? Wir schreiben alle zusammen ein Buch! Ob das ein schönes Buch wird weiß ich noch nicht. Im Moment weiß ich nur: Ich will das machen. Mit euch! Und ich hoffe, ihr helft mir. Mit euren Geschichten, euren Ideen, eurer Kritik. Wenn jemand jemandem im Verlag kennt umso besser, aber ich denke, auch als EBook wird dieses Buch seine Berechtigung finden.

So, nun aber erstmal zum Wesentlichen, oder? Das Thema des Buches nämlich: Geburt in Deutschland!

Immer wieder schicken mir einige von euch ihre Geburtsberichte. Das freut mich sehr, weil ich wirklich gern lese, wie andere ihre Geburten erfahren haben. Und es ehrt mich, dass ihr mich so sehr ins Vertrauen zieht. Denn das, was ich da lese, das lässt mich manchmal wirklich geschockt zurück! Weil ihr so unfassbares erleben müsst, weil euch dann auch noch das Gefühl gegeben wird, ihr seid das Problem. Dabei ist es das Gesundheitswesen. Spontane Geburten ohne Intervention aber mit zugewandten Hebammen in der Alleinbetreuung sind nicht lukrativ, das wissen wir glaube ich alle. Gefühlt werden sie auch deswegen immer weniger, aber das ist nur mein Gefühl.


Dienstag, 1. August 2017

Papa bloggt: Die Drei-Sekunden-Geburt



Ich muss zugeben, dass ich gerne Science Fiction-Sendungen sehe. Während Andrea das überhaupt nicht mag, stehe ich total auf Filme und Serien, die in der Zukunft spielen. Als ich letztens "Falling Skies" schaute, musste ich mich doch sehr über die Darstellung der Geburt wundern.

Sciene Fiction zur Geburtsvorbereitung?


Bei "Falling Skies" geht es um eine Gruppe Überlebende, die eine Alien-Invasion bekämpfen. So ein wenig ähnelt die Serie "The Walking Dead", nur mit Aliens, weniger Gewalt, mehr Patriotismus und mehr "Romantik". Wenn ich sie bewerten müsste, würde ich ihr wohlwollend sechs von zehn Punkten geben. Dabei passierte etwas, was in jeder TV-Serie irgendwann mal passieren muss. Der Held, der Anführer, und die Heldin, eine Ärztin, bekommen einen Kind. Ein paar Folgen war die gute Frau schwanger und bis zuletzt arbeitete sie daran, die menschlichen Kämpfer wieder mit ihrer Kunst zusammenzuflicken. Von Mutterschutz war keine Rede, aber vielleicht ist das dann so, wenn Aliens die Menschheit überfallen?

Keine Geburt ist so schnell wie die im Fernsehen


Ich weiß, dass man Geburten im Fernsehen nicht ernst nehmen soll. Aber es fällt immer wieder auf, wie schnell solche Entbindungen ablaufen. So auch bei Falling Skies: Die Fruchtblase platzte, sofort kamen ohne Ende Wehen. Kurz nach dem Hinlegen, Geburten im Fernsehen finden immer liegend statt, musste die Frau ein wenig pressen unter Schmerzen. Wenige Sekunden sah man die Mutter glücklich mit dem Baby auf dem Arm und alles ist wieder in Ordnung. Zumindest hatte das Baby bei Fallins Skies noch eine Nabelschnur, so weit ich mich erinnern konnte.

Verändern die Bilder unsere Wahrnehmung?


Ich habe bislang zwei Geburten erlebt, die von Herrn Annika und dem Runzelfüßchen, aber bestimmt schon hundert Geburten im Fernsehen oder im Kino. Je nach Genre sind diese lustig, dramatisch, ein wenig blutig (aber nur ein wenig), aber sie haben mit der Realität wenig gemeinsam. Ich frage mich, ob diese Bilder es Müttern und Vätern leichter machen, mit Geburten umzugehen als wenn es diese Darstellung nicht gäbe. Für manche Menschen sind auch Darstellungen, die wenig realistisch sind, vielleicht schon zu viel. Denn nicht alle Geburten sind schön. Für andere, die noch keine Geburt selbst erlebt haben, wird vielleicht eine falsche Erwartung ausgelöst. Als wäre alles ganz einfach und würde immer sehr schnell gehen. Ich dachte zum Beispiel, dass im Kreißsaal die ganze Zeit eine Hebamme bei einem ist. Aber eigentlich waren wir als Paar sehr lange einfach zu zweit.

Gab es schon mal ein Wochenbett in einer Fernsehserie?


Nachdem also die Geburt in dieser Serie ein Klax war,  kam das Wochenbett. Es kam natürlich nicht, denn nach einer Woche arbeitete die Ärztin wieder Vollzeit in der Krankenstation. Die Aliens machten ja auch kein Wochenbett. Das Baby versorgte irgendjemand anders oderes  sich selbst. Stillen war auch kein Thema.

Ob die Darstellung von Geburten dramatisch sinnvoll, emotional aufrührend oder überflüssig sind, kann ich gar nicht sagen. Aber ich glaube, dass diese Bilder in ihrer Wiederholung einen Einfluss darauf haben, wir Eltern Geburten wahrnehmen und wie sie darauf vorbereitet werden.

Ärgern euch Geburtsdarstellungen in Serien oder Filmen? Oder seht ihr euch das gerne an, wenn eine "Geburt" gezeigt wird?

Sonntag, 30. Juli 2017

Papa fast allein - das Wochenende in Berlin

Es ist schon ganz schön lange her, dass ich das Wochenende in Bildern machen konnte. Dabei ist der Anlass nicht so schön - denn Andrea ist weiterhin angeschlagen und weniger mobil als sonst. Demnächst machen ich auch mal ein Wochenende in Bildern, ohne das Andrea krank oder weg ist. Einfach weil ich es kann. Trotzdem war unser Wochenende eigentlich sehr schön.

Samstag, 29. Juli 2017

Frühstücksbrettchen

Der Samstag begann mit einem Frühstück zu dritt, denn Andrea durfte ausschlafen. Herr Annika hatte ordentlich Hunger auf Nektarine. Er riß mir die Nektarine förmlich aus den Händen, dass ich nur noch ein Foto von der anderen Häfte machen konnte. Ich mag, dass unsere Kinder so gerne Obst essen.

Musikerin mit Flaschen

Wir waren zu dritt unterwegs zur Bibliothek, da wir fast wieder dabei waren, unseren Rückgabetermin zu verpassen. Irgendwie mag ich ja U-Bahn fahren, aber weniger die U-Bahn-Musiker. Auf diesem Bild sieht man eine Ausnahme: eine Frau, kein Mönch, spielte auf kleinen Schnapsflaschen, die mit Wasser gefüllt sind, Musik. Die Kinder waren hin und weg. In der Bibliothenk liehen wir uns mehr aus als ich beinahe tragen konnte.

Freitag, 28. Juli 2017

Gastpost: Sport mit Kleinkindern




Heute berichtet Nils von Tinongo über Sport mit Kleinkindern. Was muss man dabei beachten? Was können die Kleinsten eigentlich schon? Und was sollte man besser lassen? Nils hat da ein paar tolle Tipps für euch. Erstmal aber stellt er sich vor. 

Nils Kowalczek war früher selbst Leistungssportler und über 10 Jahre Hockey-Bundesligatorwart und 5 Jahre Nationaltorwart. Dabei wurde er Deutscher Meister, Hallen-Europameister, Dritter bei der WM und Gewinner der Champions Trophy. Mittlerweile ist er Vater von 2 Kindern, die selbst erst im Kinderschwimmen und später im Kinderturnen waren. Mit etwa 4 Jahren habe beiden dann angefangen, Hockey zu spielen. Mittlerweile unterstützt er andere Eltern dabei, den richtigen Sport für ihre Kinder zu finden. Auf seiner Seite Tinongo werden viele unterschiedliche Sportarten vorgestellt und dabei typische Elternfragen (Wie viel Zeit nimmt der Sport in Anspruch? Was kostet das? Welche Ausrüstung braucht man? Wie oft wird trainiert? Ist der Sport gefährlich? Wo gibt es Vereine? Etc.) beantwortet. Die Aussagen beruhen dabei auf den Selbsteinschätzungen der Sportverbände und geben somit eine objektive Einschätzung der Sportarten wider.

So, ihr seht also, der Mann weiß, wovon er redet. Und ich wollte von ihm wissen: Sport mit Kleinkindern, hast du da Tipps?


Mittwoch, 26. Juli 2017

Mich irritieren Kindervideos im Netz




Seit Wochen werden mir immer wieder Videos in den sozialen Netzwerken angezeigt. In allen sind Kinder in vermeintlich lustigen Situationen zu sehen. Die einen haben sich Butter in die Haare geschmiert, wo sie doch eigentlich Pancakes essen wollten, in einem anderen erklärt eine vielleicht Zweijährige ihrer Mutter wieso sie nicht auf die stille Treppe gehörte.
Das Internet feiert diese Videos, weil sie vermeintlich lustig sind.

Lustige Videos mit Kindern -eher nicht


Mir aber tun die weh. Ich kann nicht mal genau greifen, warum das so ist, aber ich kann mir solche Sachen nicht gut anschauen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Gefühl habe, dass diese Kinder in den Videos irgendwie bloßgestellt werden. Sie werden vorgeführt und müssen sich erklären. Wieso hast du das und das gemacht? Wie kamst du auf die Idee? Wieso machst du sowas?
Die Art wie diese Eltern da mit ihren Kindern reden, die stößt mich ab, ohne, dass ich das in Worte fassen kann.
Nicht, weil ich diese Fragen meiner Dreijährigen nicht auch stellen würde. Klar, als sie beispielsweise das Auto zerkratzte, da fragten auch wir Eltern sehr genau nach.


Dienstag, 25. Juli 2017

Papa bloggt: Oh nein, mein Sohn will eine Puppe haben

Stoffpuppe und Plastikpuppe

Ja, die Überschrift ist ein wenig reißerisch. "Das kann doch der Alexander nicht ernst meinen." Und ja, ich meine das auch nicht wirklich ernst. Natürlich darf Herr Annika auch mit Puppen spielen. Aber wie komme ich auf diese Überschrift? Wir waren letztens mit mehreren Kindergartenfreunden (und Eltern) vom Runzelfüßchen im Park. Ich stieß etwas später dazu. Kurz nachdem ich angekommen war, meinte Andrea zu mir, mein Sohn will jetzt auch eine Puppe zum spielen haben. Ich sagte laut "oh nein" und die Entrüstung einiger Eltern war mir sicher.

Meine Tochter und die Puppen


Als das Runzelfüßchen in etwa so alt war wie Herr Annika jetzt, hatte sie eine besondere Zuneigung zu Puppen gezeigt. Immer, wenn wir andere Kinder besuchten, oder wenn sie eine Puppe irgendwo wie beim Kinderarzt sah, schloss sie die Puppe in die Arme. Eine Trennung von der Puppe war nur mit sehr viel Zureden und Trösten möglich. Ich dachte zuerst, ein Kuscheltier wäre genauso gut. Das konnte man auch in den Arm nehmen und knuddeln. Aber für das Runzelfüßchen war das nicht das gleiche. Sie wollte eine Puppe haben, die wie ein Baby aussieht. Etwas in mir sträubte sich, Plastik-Baby-Imitate in rosa Verpackung für meine Tochter zu kaufen. Nachdem sie eine Stoffpuppe bekam, die ihr auch nur halbe Befriedigung brachte, gab es dann doch irgendwann die ersehnte Babypuppe aus Plastik.

Sonntag, 23. Juli 2017

Vom Durchatmen - das Wochenende in Bildern



Dieses Wochenende haben wir uns treiben lassen, waren faul und haben einfach nur Familienzeit genossen. Irgendwie brauchen die Kinder das gerade so sehr.

Samstag, 22. Juli 2017


Der Tag startet irgendwie nicht so toll. Weil die Nacht so furchtbar war. Mein Mann war mit Freunden aus, Herr Annika  hat ihn die ganze Nacht gesucht. Und sich dabei natürlich nicht still verhalten sondern seinem Frust, dass er ohne Papa schlafen muss, laut kund getan. Ich bin sehr gerädert am Morgen. Weil wir aber vereinbart hatten. dass ich mich um die Kinder kümmere, damit Alex ausschlafen kann stehe ich also vollkommen zerknautscht auf. Um 7:18Uhr, viel zu früh. Die Kinder wollen essen, bevor wir zum Bäcker gehen. Zum Glück kullern noch 5 Kilo Melone rum, die dieses Wochenende mal verschwinden soll.

Nach dem Bäckerbesuch und dem Frühstück wollen wir in die Bibliothek. Allerdings reißt der Verschluss von Runzekfüßchens Sandalen, so dass ich erst mal einen Stop im Schuhladen einlegen muss. Das wirf ungefähr 599 Warums auf. Warum gibt es nur pink oder blau? Warum sind Kinderschuhe so verdammt teuer? Warum tue ich mir das eigentlich an? Warum? Warum? Warum? Allein mit zwei Kindern Schuhe einkaufen ist nichts, was ich so schnell wiederholen möchte. Das Runzelfüßchen streift durch die Gänge und erklärt mir was sie an all den Sandalen nicht mag während Herr Annika einfach alle Schuhe aus dem Regal zieht. Am Ende, das möchte ich doch stolz verkünden, haben beide Kinder Schuhe. Eigentlich ist Herr Annika immer barfuß unterwegs, aber es wird Zeit, dass er sich auch mal an Schuhe gewöhnt, denn irgendwann, eventuell, lacht der Kindergarten.
Anschließend gehen wir in die Bibliothek und ich sacke dort in einem Kindersessel zusammen. Mir ist alles Recht, sollen die Zwei mal lostigern.


Freitag, 21. Juli 2017

Alles Frozen oder was?





"Mama, guck mal, da ist Elsa!"
Ähm ja, woher genau weiß meine Tochter das, fragte ich mich. Und kam zu dem Schluss: Sie weiß es eigentlich gar nicht. Denn ja, in ihrem Kindergarten tragen andere Kinder Shirts, Rucksäcke, Haarspangen mit dem Antlitz dieser schrecklichen Frozen- Fratzen. Disney-Mädchen. Meine Tochter aber hat den Film nicht gesehen (wir Eltern übrigens auch nicht), sie besitzt NICHTS von "Frozen" (und das soll auch so bleiben) und sie weiß auch überhaupt nicht was das eigentlich alles sein soll.

 Kinder und Trends


Das Runzelfüßchen weiß nur: Das da, das könnte Elsa sein. Oder die andere, Dings hier, wie auch immer die nun wieder heißt. Ich verweigere mich diesem Hype komplett. Wie ich auch die Minions schon spurlos habe an mir vorüberziehen lassen. Oder Pokémon. Oder Peppa Pig. Ja, ich weiß, die Zeit wird kommen in der ich der Vermarktungsmaschinerie eben nicht mehr entkommen kann, weil die Peergroup, ihre Freundinnen und Freunde übernommen haben. Bis dahin aber bleibe ich standhaft.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Privatheit im Netz: Rechtliche Aspekte

Privatheit im Netz Kinderfotos im Netz Interview Stephan Lahl Daddydahoam Runzelfuesschen

Ich habe Stephan von daddydahoam auf der denkst kennengelernt und wir kamen super ins Gespräch. Nicht nur, aber eben auch über das Thema "Fotos im Internet". Und weil er sich mit all den rechtlichen Aspekten so viel besser auskennt als ich, da habe ich mal für ein Interview bei ihm angefragt. Hier sind die ziemlich aufschlusreichen Antworten

Lieber Stephan, stell dich doch einfach mal vor. Was macht dich denn zum idealen Interviewpartner für das Thema „Recht am eigenen Bild?“

Hallo Andrea, zunächst vielen Dank für die Intervieweinladung. Ich bin das, was unser Rechtssystem als Volljuristen bezeichnet. Anders als die Masse meiner Kollegen entschied ich mich aber vor vier Jahren gegen den klassischen Anwaltsberuf und ging zum in Deutschland größten juristischen Fachverlag C.H.BECK nach München.
Dort fülle ich mehrere Funktionen aus, unter anderem die des Communitymanagers einer großen juristischen Onlinecommunity (beck-community) mit mittlerweile 35 Bloggerinnen und Bloggern, die für den Verlag zu den verschiedensten Rechtsthemen bloggen.
Ich habe mich im Studium und der Referendarausbildung – so gut es der Ausbildungsrahmen zuließ – auf das Medienrecht konzentriert und unter anderem drei Monate bei der Rechtsabteilung der Zeitung mit den vier großen Buchstaben verbracht. Dort spielten – wie der Name der besagten Tageszeitung vermuten lässt – „Bildrechte“ in jeglicher Form eine große Rolle, auch das sogenannte „Recht am eigenen Bilde“, wie es bei den Juristen heißt. Es handelt sich dabei um ein erstaunlich altes und nahezu unverändertes Recht. Ich greife bei dem Thema auf mein erworbenes Ausbildungswissen zurück, habe die Entwicklungen aber auch aus persönlichem Interesse in den vergangenen Jahren weiterverfolgt.


Dienstag, 18. Juli 2017

Papa bloggt: Müssen Kinder höflich sein?

Republica 17

Eines kann ich schon vorweg schreiben: Herr Annika ist erst ein Jahr alt und muss noch nicht höflich sein. Wie denn auch, er kann ja noch gar nicht richtig reden. Aber irgendwie stimmt das nicht ganz: er sagt zwar noch nicht "danke" und "bitte", aber er soll auch nicht der Katze unhöflich am Schwanz ziehen oder seiner Schwester das Spielzeug wegnehmen. Sachen wegnehmen gilt nirgendwo und in keinem Alter als höflich. Ich meine eher den Umgang mit anderen Menschen und auch sogenannte Höflichkeitsfloskeln wie danke und bitte. Ist das überhaupt wichtig und sollte ich bei meinen Kindern darauf achten?

Die Familie im Treppenhaus


In unserem Haus wohnt eine Familie, die nicht besonders freundlich ist. Eine typische Begegnung mit dieser Familie sieht wie folgt aus: meine Tochter und ich gehen im Hausflur die Treppe runter. Zuerst kommt uns das erste Kind der Familie entgegen, etwas 12 Jahre alt. Das Runzelfüßchen und ich sagen "Guten Morgen", aber das Kind schaut uns mit leeren Augen an. Dann kommt das jüngere Geschwisterkind uns entgegen, ca. 10 Jahre alt. Es sagt auch nichts auf unsere Begrüßung. Dann kommt die Mutter als letztes die Treppe hoch. Aber von ihr hören wir natürlich auch keine Antwort auf unser "Hallo". Wir hatten nie eine Streit, nie ein böses Wort miteinander gesprochen. Eher im Gegenteil, wie haben Pakete für unsere Nachbarn entgegengenommen. Die Tür aufgehalten, wenn sie gleichzeitig aus dem Haus oder hineingingen. Wir leben seit fast 10 Jahren im gleichen Haus, aber "zurückgrüßen" geht nicht. Ich dachte sehr lange, wir hätte einmal etwas falsch gemacht. Irgendwann wurde mir klar: das ist einfach eine unhöfliche Familie. Und so wollte und will ich nie sein.


Sonntag, 16. Juli 2017

Viele Gedanken - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Mit Kindern in Berlin

Dieses Wochenende war einerseits total turbulent, andererseits sehr sehr ruhig. Mit vielen Gedanken und Gefühlen. Ein bißchen wirr, aber so ist das Leben eben manchmal, oder?

Samstag, 15. Juli 2017


Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Mit Kindern in Berlin
Der Tag beginnt mehr oder weniger in einem Wartezimmer. Die Nacht war schrecklich, eins der Kinder irgendwie immer wach. Herr Annika, weil das eben so seine Art ist, das Runzelfüßchen weil sie Schmerzen hatte. Insgesamt habe ich vielleicht 3 Stunden geschlafen, so im 15 Minuten-Takt. Es ist nicht leicht und doch muss ich natürlich stark sein. Das Runzelfüßchen hat Angst vor dem Arzt, natürlich. Es ist nicht ihr Kinderarzt sondern ein vollkommen fremder, der ihre sie untersucht. Am Ende ist klar: Sie hat sich den Arm gebrochen.

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Mit Kindern in Berlin
Es dauert natürlich sehr lange beim Arzt, was all unsere Pläne für den Vormittag über den Haufen wird. Das Gute aber ist: Der Gips hilft dem Runzelfüßchen sofort, sie hat keine Schmerzen mehr und ist sogar ein bißchen stolz auf das Ding. Und ich bin wirklich stolz auf sie, weil sie den neuen Arzt, die Umgebung, das Röntgen so wahnsinnig gut gemeistert hat.
Wieder zuhause muss ich backen, wir sind am Nachmittag auf einer Hochzeit eingeladen und ich versprach einen tollen Kuchen. Herr Annika möchte helfen, auf seine Art. Beim wem sieht das bitte auch so aus, diese 20 verschiedenen Schüsseln?

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Mit Kindern in Berlin
Da ist er, mein Kuchen. Ist nämlich keiner geworden, sondern sehr leckere Pfirsich-Muffins mit Jogurt. Das Runzelfüßchen wünschte sich etwas Dekoration, sieht doch auch gut, aus, oder? Ich habe mich tatsächlich kurz schlecht gefühlt, weil alle anderen Anwesenden mit Torten glänzen. Aber wisst ihr was: Meine Muffins sind beinahe sofort verschwunden. Sie schmeckten also und das ist die Hauptsache.


Freitag, 14. Juli 2017

Zuckerarmer Kuchen für Kinder


Zuckerarmer Kuchen fuer Kinder Rezept Kinderkuchen Zuckerarm Backen fuer Kinder Runzelfuesschen Goetterspeisekuchen
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich LIEBE Kuchen. Und ich backe ihn auch wahnsinnig gern. Nun ist es nur so: Mit zwei kleinen Kindern ist das manchmal gar nicht so einfach. Nach wie vor halte ich ja auch an der zuckerfreien bzw. zuckerarmen Ernährung der Kinder fest. Das sind so die Ausgangsbedingungen für einen super einfachen, zuckerarmen Kuchen bei dessen Zubereitung die Kinder so gar helfen können. Hier kommt also mein Rezept für einen Kuchen aus dem Kühlschrank!

Alles was ihr braucht sind Frischkäse, Götterspeise und Löffelbiskuit. Klingt gut, oder? Obwohl ich lustigerweise in meinem gesamten Erwachsenenleben einen großen Bogen um Götterspeise gemacht habe. Irgendwie weiß ich inzwischen gar nicht mehr warum, denn mannomann ist das lecker. Das Runzelfüßchen und ich haben die festgewordenen Reste einfach als "gesunde" Gummibärchen gegessen.


Mittwoch, 12. Juli 2017

Meine Zeit ist wichtiger als deine

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kind in Berlin Arztbesuch mit Baby


Ich war beim Arzt, eine Routineuntersuchung. Es war aber ein neuer Arzt, also einer den ich noch nicht kannte. Da bin ich immer ein wenig gespannt, denn ja, für mich muss, gerade bei Routinesachen, die Chemie stimmen. Denn bei speziellen Problemen toppt Fachwissen auch mal Empathie oder Freundlichkeit, aber bei einer schnöden Untersuchung, da sollte der Arzt /die Ärztin doch bitte nett sein.

Windelwechseln beim Arzt


Nun, ich war also mit Herrn Annika im Wartezimmer und es kam, was bei Babys eben so kommt: Er rumste in die Windel. Die ich natürlich wechseln wollte. Einen Wickeltisch hatte ich nicht erwartet, auch wenn im Wartezimmer viel Spielzeug lag, es ist eben kein Kinderarzt. Ich schnappte mir meinen Sohn und ein Kissen für seinen Kopf und wechselte die Windel auf der (mitgebrachten Wickelauflage) auf der Toilette auf dem Boden. So weit, so gut. Ich warf die Windel in den kleinen Mülleimer, zog meinen Sohn an, wusch mir die Hände. Und erblickte DAS Schild.

Nun gut, Windel wieder aus dem Mülleimer gefischt, zum Glück war da nichts anderes drin und mal freundlich am Tresen nachgefragt was ich denn damit jetzt machen soll. "Nehmen Sie das bitte mit. Das ist IHR Müll, den entsorgen wir nicht für Sie."
Öhm, ok, die zartgeknüpften Bande zwischen der Arzthelferin und mir bröckelten..


Dienstag, 11. Juli 2017

Papa bloggt: Ein frohes Ende der Elternzeit?

Ich hatte acht Monate Elternzeit für Herrn Annika. Für manche Menschen in meinem Umkreis waren acht Monate eine unvorstellbar lange Zeit, in der ich nicht arbeiten musste. Wobei "arbeiten" das falsche Wort ist. Ich musste acht Monate nicht meinem regulären Beruf nachgehen, sondern war für meinen Sohn und natürlich auch meine Tochter da. Jede Elternzeit hat irgendwann ein Ende. Das ist bei mir nun auch der Fall. Aber bin ich froh, wieder zu meinem alten Arbeitsplatz zurückzugehen?


Hast Du denn überhaupt richtig Elternzeit gemacht?


Als ich Bekannten, Freunden und Kollegen gesagt hatte, dass ich acht Monate Elternzeit machen würde, wurde ich mehrere Fragen gefragt, die mir selber gar nicht so in den Sinn gekommen wären. Die eine Frage war, ob meine Frau denn in der Zeit auch arbeiten "geht". Während Selbstständigkeit mit Sicherheit sehr viele Nachteile hat, einen Vorteil hat es für meine Frau. Sie muss nicht irgendwo jeden Tag "hingehen", sondern kann arbeiten, prinzipiell wo und wann sie will. Aber nur, weil sie dadurch auch öfters zu Hause war, hatte sich für mich wenig geändert. Ja, meine Frau hat meinen Sohn gestillt, aber die restliche Care-Arbeit war meine Aufgabe, die ich mir auch nicht nehmen lassen wollte.

Sonntag, 9. Juli 2017

Von Planänderungen - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Lastenrad fuer Familie Leben in Berlin
Dieses Wochenende hätten wir uns am besten gevierteilt. Wir hatten SOOOO viele Pläne, wollten soviel machen. Und endeten dann mit einem ganz reduzierten Programm. Was total schön war. Weil wir uns von den Kindern haben leiten lassen.

Samstag, 08. Juli 2017


Runzelfuesschen Elternblog Lastenrad fuer Familie Leben in Berlin
Die Nacht war furchtbar. Herr Annika hatte keine Lust auf Schlafen, seine Schwester auch. Ich fühle mich sehr, sehr kaputt und bleibe liegen, während alle anderen schon aufstehen. Herr Annika mal sein erstes Bild.

Runzelfuesschen Elternblog Lastenrad fuer Familie Leben in Berlin
Wir haben große Pläne. Denn ich kann mich mit dem Gedanken an einen Fahrradanhänger einfach nicht anfreunden. Und deswegen suchen wir ein Lastenrad. Unser erster Weg führt uns zur ersten Probefahrt. Ich bin ziemlich angetan, das Runzelfüßchen jauchzt die ganze Zeit. Herr Annika will nicht mit aufs Lastenrad, der ist nämlich jetzt müde. Klaro. Aber so kann man es ja auch testen, irgendwie. Das Rad färt sich super, die Beratung ist toll. Wir wollen aber noch ein weiteres, komplett anderes Rad testen und ziehen weiter.


Donnerstag, 6. Juli 2017

Upcycling für Kinder - nachhaltig nähen

Upcycling Kindermode Runzelfuesschen Kinderkleidung naehen Naehidee fuer Kinder Elternblog

Ich mache mir ja so meine Gedanken wie ich im Alltag Ressourcen spare. Und weil soviel tolle Resonanz und Nachfragen zu meinem Post über meine selbstgenähte Kleidung kamen dachte ich mir, ich zeige euch mal, wie ich Stoff spare und ganz nebenbei auch noch was für die Umwelt tue.

Kinderkleidung nähen aus dem eigenen Kleiderschrank


Ich vermute ihr alle sortiert ab und zu euren Kleiderschrank neu. Wir jedenfalls machen das so ein, zweimal im Jahr. Es gibt einfach zuviele Teile die man viel zu oft oder viel zu wenig anhatte, als dass sie weiter im Schrank versauern sollten. Und diese aussortiere Kleidung sammle ich, zum Leidwesen meines Mannes. Wieder etwas, das Platz wegnimmt. Aber hey, daraus lassen sich noch prima Kinderklamotten machen.

Upcycling für Kindermode


Ja, ich nehme auch die Teile, die Löcher haben, denn da kann man ja drum herumschneiden. Durch die vielen Nähte an solchen Pullis/Shirts müsst ihr, je nach Größe der zu nähenden Kleidungsstücke schon ein, zwei oder auch drei Modelle zerschneiden. Aber da die ja eh weggeworfen werden ist das nicht so wild.


Dienstag, 4. Juli 2017

Papa bloggt: Noch mehr Musik mit dem Runzelfüßchen


Wir waren im Urlaub mit den Kindern ja auch viel mit dem Auto unterwegs: einmal Korsika und zurück. Als jemand, der Musik über alles liebt, will ich, da ich in der Regel der Fahrer bin, auch bei der Fahrt Musik hören. Mittlerweile sind wir vier Menschen, die sich zusammen auf ein gemeinsames Programm einigen müssen. Aber manchmal entstehen so auch kleine Lieblingslieder, die alle (bis auf Herrn Annika) toll finden.

Radio finde ich schwierig für kleine Kinder


Ich will mich nicht über die Qualität von deutschem Pop-Rock-Radiosendern beschweren (ich sage nur "Menschen Leben Tanzen Welt"), aber was ich schwierig finde: Nachrichten und Werbung. Denn das Runzelfüßchen versteht mittlerweile sehr gut, was der Nachrichtensprecher im Radio sagt. Als er letztens vorlas, dass in Südamerika mehrere Menschen auf einer Fähre ertrunken waren, mussten wir meiner Tochter erstmal eine halbe Stunde erklären, was da passiert ist. Noch schwieriger finde ich Radiowerbung, die auch noch besonders stolz darauf ist, Menschen auf diesem Weg zu erreichen. "Radio geht ins Ohr. Bleibt im Kopf" - das mag ja gut sein, aber nicht in den Kopf meiner Kinder. Dass meine Tochter die Slogans und Werbebotschaften schlecht ausblenden kann, geschenkt. Also hören wir im Auto meist Musik über mein Handy.

Sonntag, 2. Juli 2017

Wieder Zuhause - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Leben mit Kindern in Berlin Elternblog Baby in Berlin

Wir sind wieder zurück. Das erste Wochenende zuhause war schön. Ganz doppeldeutig voller Liebe und Aus- und Aufräumen. Etwas weniger Regen wäre schön gewesen, aber nun gut, wir hatten mehr Sonne als die Meisten von euch.

Samstag, 01. Juli 2017


Runzelfuesschen Leben mit Kindern in Berlin Elternblog Baby in Berlin
Wir gehen in die Bibliothek. Das Runzelfüßchen will unbedingt neue Bücher ausleihen und die Stadtteilbibliothek lockt uns nicht. Es muss "die Große" , die Amerika-Gedenkbibliothek sein. Auf dem Weg dahin haben wir irgendwie nur Pech, Schienenersatzverkehr, keine Bahnen, vollkommen überheizte Busse. Herr Annika hat einen Riesenspaß und lernt jede Menge neuer Menschen kennen. Und Züge. Und Busse. Alles wir lebhaft kommentiert und wir müsen mehrfach lachen, weil er in seiner Begeisterung einfach so niedlich ist.
Und natürlich nehmen wir auch jede Menge Bücher mit. Kurz verfluche ich uns, denn irgendwer (also ich) muss den ganzen Kram ja auch nach Hause tragen.

Runzelfuesschen Leben mit Kindern in Berlin Elternblog Baby in Berlin
Aber erstmal noch Essen. Für Herrn Annika bestelle ich eine halbe Portion Kichererbsencurry mit Spinat und Reis, mein Mann bekommt Salat, das Runzelfüßchen und ich teilen uns einen Eierkuchen mit Apfelmus, auch, weil ich denke, das Baby lässt mir noch was übrig. Der denkt allerdings nicht daran, die winzigen Reste bekommt seine Schwester.

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Aus dem Urlaub zurück heißt auch: Die Katze kommt wieder! Mein Mann holt sie aus der Urlaubsbetreuung ab (sie leidet sehr, als sie wieder Zuhause ist). In der Zwischenzeit will das Runzelfüßchen basteln. Ich habe eine Faltanleitung für ein Boot gefunden aber scheitere dann doch. Nun ja, das Runzelfüßchen findet auch mein halbes Boot ganz lustig und weiß: Mama kann das nicht so gut. "Nicht schlimm, Mama, ich frage Montag im Kindergarten, ok?"


Mittwoch, 28. Juni 2017

Geschlechtersensible Sprache bei Kindern

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Sprache bei Kindern


Neulich waren wir in einer sehr schönen Markthalle in Florenz. Und Herr Annika bekam vom Markthallenleiter einen Anstecker geschenkt. Vermutlich, weil der Mann kinderfreundlich war, weil unser Sohn ihn so anstrahlte und weil es einfach ein schöner Nachmittag war. Ein kleiner roter Punkt blitzte nun auf dem Body meines Sohnes.
Das Runzelfüßchen erblickte ihn und verlangte auf der Stelle auch einen. Der nette Mann war schon losgelaufen, einen Zweiten besorgen und rief mir das noch über die Schulter zu.
Er kam also nach gefühlten 100 "Mama, wo ist der Mann denn?" wieder und heftete auch meiner Tochter ihren roten Punkt an.

"Du bist die Sekretärin, dein Bruder der Manager"


Dann erklärte er ihr: Dieser Punkt, den darf nur der Manager in der Markthalle tragen. Und dein Bruder, der ist jetzt der Manager. Und du, du bist seine Sekretärin, ja?


Dienstag, 27. Juni 2017

Papa bloggt: Über falsche Meilensteine

Lego Duplo Eisenbahn

Als junge Eltern wird man von Verwandten, Bekannten und Familie viel gefragt: wie geht es den Kindern? Wie geht es euch? Manchmal sind die Fragen konkreter und es wird nach den Meilensteinen gefragt. Dabei sind es keine Meilensteine wie "kann das Baby sich drehen oder sagt es schon "Mama" oder "Papa"? Eher geht es um die drei "großen" Fragen: Schläft das Baby schon durch? Will das Baby noch an die Brust? Schläft das Kind alleine im Zimmer? 

Schläft das Kind durch?


Ich finde die Frage nach der Nachtruhe noch am unverfänglichsten. Gerade kurz nachdem Herr Annika auf der Welt war, war das Schlafen für unsere junge Familie nicht gerade einfach. Auch das Runzelfüßchen war anfangs ein Baby, was in den ersten Monaten sehr oft wach war während der Nacht. Kleine Babys haben noch richtigen Nachtrhythmus und dieser pendelt sich irgendwann ein. Aber es gibt da, zumindest nach meiner Erfahrung mit unseren zwei Kindern, keinen festen Zeitpunkt. Während das Runzelfüßchen nach zwei Monaten durch schlief, lässt sich Herr Annika dafür ein wenig länger Zeit. In der Zwischenzeit lernte er sich zu drehen, krabbeln, stehen, Worte brabbeln, essen und im Moment gerade laufen. Durchschlafen war bislang nicht dabei, was sehr wohl sehr anstrengend ist, aber es scheint wohl auch keinen Automatismus zu geben, dass Babys einfach nach einer bestimmten Zeit durchzuschlafen haben. Wir können ihn ja auch nicht zwingen. Meinem Sohn selbst ist es scheinbar herzlich egal, ob er durch schläft oder nicht.

Sonntag, 25. Juni 2017

Privatheit im Netz: Kinderfotos von fremden Kindern


Privatheit im Netz mein herzensthema auf Runzelfuesschen - Heutiges Thema: Kinderfotos von fremden Kinder


Vor einigen Wochen war ich auf der Bloggerveranstaltung "denkst". Ich war als Speakerin eingeladen, zu meinem Herzensthema "Privatheit im Netz". Da es danach weiter in unseren Urlaub ging, hatte ich natürlich meine Familie im Gepäck. Und wir nahmen uns Zeit und entdeckten Nürnberg gemeinsam.
Wir liefen also durch die Fußgängerzone und das Runzelfüßchen erblickte einen Straßenkünstler, der mit einer Marionette und Musik wirklich traumhafte Szenen spielte. Meine Dreijährige war ganz gepannt und ich konnte sehen, wie sehr sie plötzlich in dieser Traumwelt war, in der eine kleine Puppe mit ihr an einem Luftballon gekettet zum Himmel flog.

Mann fotografiert Kinder


Ich war selbst ganz gefesselt, kniete neben meiner Tochter und genoß den Moment. Bis ich aus dem Augenwinkel sah, wie ein Mann sein Handy auf uns richtete. Ich weiß nicht ob er filmte oder fotografierte, ich weiß nur, dass es mich gewaltig störte. Der Mann schwenkte mit der Kamera wieder um und hielt auf einen kleinen Jungen drauf, auf der anderen Seite von unserem Plätzchen. Dieser Bub sprang dann auf den Mann zu, offensichtlich war es sein Vater. Und der Mann, der wollte eben den Moment einfangen, die Magie die die Kinder da erlebten irgendwie auch festhalten.


Freitag, 23. Juni 2017

Rezept: Korsische Kartoffeln

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Ich liebe Kartoffeln! Und Kochen! Und Neues ausprobieren. Deswegen habe ich hier auf Korsika auch mal ein bißchen rumprobiert was es denn anderes gibt als Kartoffelauflauf und bin letztlich bei sehr sehr leckeren Kartoffeln gelandet. Und dieses Rezeot habe ich der Einfachheit halber "Korsische Kartoffeln" genannt, weil ich es mir hier ausgedacht habe.

Lasst es euch schmecken und berichtet mal wie es euch und den Kinder gefallen hat. Denn es ist definitiv ein Essen für die ganze Familie.


Mittwoch, 21. Juni 2017

Beim Kinderarzt auf Korsika

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Wir können nun leider auf einige Erfahrungen zurückblicken, was Kinderärzte auf Korsika angeht. Die Kinder haben sich einfach dafür entschieden in diesem Urlaub mal einiges mitzunehmen. Ich wundere mich immernoch, dass wir Thailand so komplett ohne ärztliche Hilfe (abgesehen von meinem Zahnarztbesuch) überstanden haben und hier die Kinder vergleichsweise oft Hilfe brauchten.
Tja nun, es ist wie es ist und dafür ist eine Auslandskrankenversicherung ja auch gut. Denn, soviel kann ich euch verraten: Die deutsche Versicherungskarte gilt hier mal gar nichts.
Die haben die Kinderärzte angeguckt und wieder weggelegt, sie sei nicht lesbar, sie würde nicht akzeptiert, wir sollen bitte bar zahlen.

Kinderarzt in Bastia


Als wir in der Nähe von Bastia wohnten brauchten wir zum ersten Mal einen Kinderarzt. Die Internetsuche ergab eine ganze Reihe von "Pediatre" in der Umgebung. Brav, wie wir das so aus Berlin kennen, riefen wir an und schilderten in abenteuerlichem Französisch unser Problem.
"Heute nicht, kein Termin mehr frei, Tschüss!" war die knappe Antwort. Bei Nummer zwei und drei war es ähnlich.
Alle meinten, obwohl wir tatsächlich eher ein Notfall waren, die nächsten Tage sind voll, wir können nicht helfen. Am Ende blieb nur der Besuch im Krankenhaus. Eigentlich lächerlich, weil ich der Meinung bin, dass ein Krankenhaus nur für die Notfälle ist, die eben mit dem Krankenwagen kommen. Nicht für uns, die wir zwar dringend Hilfe in Form von einem Medikament brauchten, aber nicht aus der Notaufnahme.


Dienstag, 20. Juni 2017

Papa bloggt: Zwei Kinder gleichzeitig betreuen



Das Leben mit zwei kleinen Kindern ist großartig. Während das Runzelfüßchen mit mit Gespräche führt, die ich mit 3 Jahren bestimmt nicht hätte führen können, will mein Sohn laufen, krabbeln, anfassen und ausprobieren. Liebevoll nenne ich ihn manchmal Kamikaze-Herr Annika, aber eigentlich muss ich auf ihn so aufpassen, wie man bei einem Einjährigen das einfach machen muss. Die beiden unter einen Hut zu bekommen, kann aber manchmal ganz schön anstrengend sein.

Ein Kind ist kein Kind 


Kurz nach der Geburt von Herrn Annika sagte ein Bekannter den Spruch, dass ein Kind kein Kind ist. Das Leben mit nur einem Kind kann natürlich auch ganz schön anstrengend sein, aber mit zwei Kindern kommt nochmal sehr viel Verantwortung und auch Arbeit dazu. Was ich an Routine und Sicherheit mit dem Runzelfüßchen aufbauen konnte, wurde von Herrn Annika absorbiert und gebraucht. Dabei ist mir klar, dass es auch Eltern mit drei und vier kleinen Kindern gibt. Ich verneige mich davor so tief ich kann.


Sonntag, 18. Juni 2017

Korsika mit Kindern - das Wochenende in Bildern

Korsika mit Kindern Reisetipps Korsika mit Kind Elternblog Runzelfuesschen


Dieses Wochenende gibt es ausreichend Internet und deswegen auch mal wieder Nachrichten von uns. Wir sind inzwischen in den Westen von Korsika "gezogen" und haben hier wieder einiges erlebt. Wer also noch Reisetipps braucht oder einfach nur (Urlaubs)fotos gucken will... Seid herzlich eingeladen.

Samstag, 17. Juni 2017


Korsika mit Kindern Reisetipps Korsika mit Kind Elternblog Runzelfuesschen
Tatatata.... Der Tag beginnt beim Kinderarzt. Das Runzelfüßchen schwächelt schon länger, aber erst heute haben wir einen Termin bekommen. Also wir haben am Mittwoch den Termin für Samstag vereinbart. Auf Korsika scheint das mit den Kinderärzten so eine Sache zu sein. Jedenfalls sind wir nun da. Weil aber die anderen anwesenden Kinder schrecklich schniefen und husten teilen wir uns auf. Mein Mann muss mit Herrn Annika raus in die Hitze, ich bespaße das Runzelfüßchen und bekomme einen Einblick in französische Familien. Freut euch schon mal, dazu kommt diese Woche noch ein weiterer Artikel.

Korsika mit Kindern Reisetipps Korsika mit Kind Elternblog Runzelfuesschen
Paddington und ich, wir kennen uns jetzt ziemlich gut. Das Runzelfüßchen wollte all diese Geschichten vorgelesen bekommen. In jedem Buch sind zwei und mein Französisch ist ...nun ja. Es gab zum Glück einige Bilder, so dass ich mir Geschichte um Geschichte zusammengereimt habe. Offenbar so gut, dass das Kind später fragte, ob wir die Bücher nicht irgendwo kaufen können, die Geschichten seien so ganz besonders schön gewesen....
Nach zwei Stunden sind wir endlich dran, der Verdacht den wir hatten bestätigt sich. Das ist aber zum Glück nicht ganz so dramatisch, wir bekommen Medizin und das Runzelfüßchen erstmal Strandverbot.

Korsika mit Kindern Reisetipps Korsika mit Kind Elternblog Runzelfuesschen
Auf diesen Schrecken und die lange Warterei fahren wir nach Ajaccio, da ist Markt. Und wir kaufen ein, was uns schmeckt, lassen uns auf eine Bank fallen und genießen. Ich bin ja nicht für Oliven zu begeistern, aber der Rest der Familie schon. Auch Herr Annika mit seinem einen Jahr isst die ein oder andere Olive. Und frisch gebratene Falafel, Kartoffeln und Baguette. Der Markt ist herrlich, wir sehen viel Einheimische Obst und Gemüse kaufen. Anschließend überlegen wir, was wir mit diesem Tag noch anfangen sollen, jetzt, wo Strand und Meer von der Liste gestrichen sind.

Sonntag, 11. Juni 2017

Urlaub mit ohne Internet



Nur eine kleine Nachricht von uns: Hier, mitten im grünen Paradies von Korsika mit kristallklarem Meer, grünen Wäldern, Bergen und winzig kleinen Städtchen, da gibt es eines nicht: Internet.
Das ist schade, weil wir euch so nicht an unserem Abenteuer teilhaben lassen können. Aber es ist auch gut, weil wir so mehr Zeit für uns haben, dem Baby beim Laufen lernen zugucken, den Runzelfüßchen beim Malen und Baden. Und für uns als Elternpaar ist das Offline-Leben auch genau richtig. Jedenfalls hier.
Wir melden uns, wenn das Internet wieder da ist.
Solange schaut doch gern bei Instagram vorbei, für ein Foto ab und zu reicht das Internet im Strandcafe gerade noch aus! :)

Habt eine tolle Zeit, genießt euch, so wie wir das tun!
Bis ganz bald!
Andrea & Alex

Mittwoch, 7. Juni 2017

Das Baby beißt



Vor zwei Jahren schrieb ich darüber, dass das Runzelfüßchen beißt. Also biss, inzwischen macht sie das natürlich nicht mehr. Damals war das ihre Art zu sagen "lasst mich mal alle in Ruhe".
Nun haben wir wieder einen Beißer in der Familie. Das Baby.

Das Baby beißt


Herr Annika beißt gern und viel. Bei ihm heißt das allerdings etwas ganz anderes. Mit seinem einen Jahr kann er noch nicht viel mehr als "Mama", "Papa", "Ka Ke" (Katze), "Gack, gack, gack" (für alles mit Flügeln) und den Namen seiner Schwester. Was er aber nicht kann ist: "Ich hab dich lieb, sehr!"