Mittwoch, 22. November 2017

Werbung: Be you - seid die besten Eltern, die ihr sein könnt (mit Gewinnspiel)


"Hör auf dein Bauchgefühl" - das ist der wohl beste, wichtigste Rat den ich für das Leben mit Kindern bekommen habe. Obwohl das eigentlich so logisch, so naheliegend ist habe ich das Gefühl, dass wir Eltern das vielleicht doch das ein oder andere Mal gesagt bekommen müssen. Damit wir nicht auf die Idee verfallen uns ständig zu vergleichen oder irgendwie reinquatschen zu lassen.
Wir sind die besten Eltern für unsere Kinder, in den allerallermeisten Fällen (also ich klammere hier natürlich bewusst aus, dass Eltern ihren Kindern schaden, durch physische oder psychische Gewalt)

Selbstvertrauen ist gar nicht so einfach


Sei doch du selbst, vertrau dir, das ist aber gar nicht so einfach. Denn schon in der Schwangerschaft erfahren wir Frauen doch, dass irgendwie nichts dem Zufall überlassen wird. Da wird gemessen, überprüft und in Statistiken gedacht. Das Bauchgefühl wird eher ignoriert.
Gleiches gilt für Geburten. Aufgrund des Hebammenmangels ist eine liebevoll abwartende 1:1 Betreuung doch heute eher die Ausnahe als die Regel. Hebammen die zwei, drei Frauen gleichzeitig betreuen können uns aber nicht darin bestärken uns selbst zu vertrauen. Stattdessen werden wir an Monitore angeschlossen, überwacht. Ist sicher besser so.


Dienstag, 21. November 2017

Papa bloggt: Grundsätzlich habe ich nichts Kinder, aber...


Flusskreuzfahrt
Wir waren letztens auf der Donau unterwegs. Andrea wird mit Sicherheit noch darüber schreiben, aber wer Runzelfüßchen bei Facebook oder Instagram folgt, wird es auch gelesen haben. Die Familie hatte eine 5-tägige Flusskreuzfahrt gemacht. Während die Fahrt mit dem Schiff mir toll gefallen hat, gab es doch Momente, wo wir als Familie anderer Gäste eventuell gestört haben. Seitdem frage ich mich: Sind wir als Gesellschaft wirklich so kinderfeindlich oder übertreibe ich einfach?

Essen gehen auf dem Schiff


Das Tolle auf einem Schiff ist: man muss sich als Familie um fast nicht kümmern. Die Betten werden gemacht, es räumt jemand die Kabine auf, man kommt regelmäßig in anderen Städten an und es gibt mindestens dreimal am Tag etwas zu essen. Restaurantbesuche sind mit kleinen Kindern manchmal ein wenig schwierig. Sie sind oft lauter als andere, sie kleckern, sie verschütten mal was und sie haben Problem "still" zu sitzen. Das kann manchmal ganz schön stressig sein. Aber bei dieser Reise waren meine Kinder "vorbildlich". Vielleicht lag es auch daran, dass wir Eltern einfach entspannt waren. Manchmal hilft das ja. Es waren auch andere Kinder an Bord und ich fand, dass es trotzdem nicht besonders trubelig war. Leider sahen das nicht alle so.

Sonntag, 19. November 2017

Von Papavermissung und Büchern - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war spannend. Denn es war das erste, an dem ich mit den Kindern komplett allein war. Mein Mann war unterwegs zu Freunden. An sich alles nicht wild, aber da wir die letzte Woche alle krank waren und das sehr kräftezehrend, hatte ich doch etwas Bammel.

Samstag, 18. November 2017


Mein Mann hat vor der Abreise noch Brötchen besorgt, so dass wir das nicht erledigen müssen. Dafür "diskutiere" ich mit Herrn Annika darüber, ob er das mit der Kiwi schon ganz allein hinbekommt. Er wird fuchsteufelswild, als ich ihm helfen will und ich beschließe: Dann ist das eben so. Dann macht er das jetzt allein. Er beschmiert sich mit Kiwi, matscht alles kaputt und isst vielleicht ein Zehntel, der Rest landet auf dem Tisch, dem Boden, im Gesicht. Aber es stört mich nicht, nachdem ich für mich die Entscheidung getroffen habe, dass das ok ist. Ich schmeiße die Kiwi weg, nicht besonders nachhaltig. Aber für meine und seine Nerven ist es das. Mein Sohn ist stolz wie Bolle und strahlt übers ganze Gesicht. Immer wieder erzählt er mir von der Kiwi. Und ehrlich, das war es mir dann wert.

Das Runzelfüßchen wird von ihren Großeltern abgeholt, sie hat sich am Freitag Abend dorthin selbst eingeladen, so dass die keine Chance mehr hatten "nein" zu sagen. Herr Annika und ich fröhnen unserem Samstagsritual, ein Besuch in der Bibliothek. Es fühlt sich gut an mal wieder vor die Tür zu gehen, etwas, dass krankheitsbedingt die letzten Tage kaum möglich war.
Scheinbar ist der Herbst vorbei und Weihnachten ist das beherrschende Thema. Da stimme ich uns doch mit dem Lieselotte Weihnachtsbuch auf die kommende Zeit ein. Die Kuh ist wahnsinnig beliebt hier. Außerdem nehme ich noch jede Menge Bücher mit, die Herr Annika sich aussucht. Und zwei Nähzeitschriften für mich.

Dienstag, 14. November 2017

Papa bloggt: Oh, nein es ist so weit - Erkältungszeit



Wenn ich eine Umfrage unter Eltern mit Kleinkindern machen würde, was sie am meisten an der kalten Jahreszeit stört: sehr wahrscheinlich würde "krankes Kind" ganz oben stehen. Mit Grauen denke ich schon jetzt an den Winter und hoffe nur, dass meine Kinder nicht zu oft krank werden. Dabei ist es erst November und die Saison hat erst angefangen. Und irgendwie ist es schon vorprammiert: auch wenn man die Kinder immer warm genug anzieht, auf Händewaschen besteht, die Kinder mit Obst aufpäppelt, vollkommen verhindern kann man es als Eltern nicht. Wenn beide Eltern noch arbeiten müssen, kann man sich auf Frust, Ärger und Stress einstellen.

Im Winter werden die Kinder krank


Ich finde es immer schlimm, wenn meine Kinder krank sind. Je kleiner sie sind, desto mehr nimmt sie das in der Regel mit. Da kann schon eine gewöhnliche Erkältung auch schlaflose Nächte für die Eltern bedeuten. Aber, das sollte man vielleicht auch sagen, es wird in der Regel besser. Während ich eine Menge Eltern kenne, deren Kinder schon in der Kita-Eingewöhnung krank wurden, ist es oft der erste Winter, den die Kinder in ihrer Einrichtung überstehen müssen. Draußen ist es kalt, drinnen ist es warm und viele Kinder sind auf engem Raum zusammen. Kein Wunder, dass die Kleinen dabei krank werden. Gar nicht im Winter in den Kindergarten/Kita gehen, wurde mir auch schon vorgeschlagen. Da viele Menschen, auch wir, auf eine Kinderbetreuung angewiesen sind, ist das keine Option. Aber mit dem zweiten Kind ist vieles komplizierter.

Sonntag, 12. November 2017

Nach- Geburtstagsruhe - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende hatten wir viele Ideen, was wir unternehmen könnten. Und dann haben wir nichts davon gemacht, weil die Geburtstagsfeier am Freitag irgendwie doch ganz schön anstregend war.

Samstag, 11. November 2017


Die Nacht war zum Davonlaufen, irgendwie sehr unruhig. Deswegen bin ich morgens total gerädert und gleichzeitig verwundert, dass um 9:00Uhr noch immer mein Sohn neben mir liegt. Normalerweise ist er der Erste, der morgens aufstehen will. Als ich das Runzelfüßchen nach ihrer Geburtstagsfeier befrage sagt sie nur: "Mama, das war schön, aber es war zu voll." Dabei waren gar nicht alle eingeladenen Gäste gekommen. Sie wünscht sich deswegen, dass wir das Wochenende ruhig angehen und diesen Wunsch erfüllen wir doch gern. Meine Tochter zieht auch dieses Kleid für mich aus dem Schrank. Es ist aus einem Second Hand Shop aus Stockholm und ich liebe es sehr, sehr sehr.

Also auf in die Bibliothek. Wir bringen Bücher zurück und leihen genauso viele wieder aus. Außerdem findet das Runzelfüßchen vor Ort eine neue Freundin mit der sie durch die Gegend springt. Herr Annika macht die Bücherreihen unsicher und sucht Bücher mit Fahrzeugen. Oder Tieren. Beides steht hier gleichermaßen hoch im Kurs. Am Ende werden es auch wieder zwei Beutel voller Bücher, unter anderem eines über den Ramadan und eines über einen Feuerwehreinsatz.

Wir haben Hunger und machen vor dem Wocheneinkauf noch kurz Halt. Die Kinder freuen sich über die von mir vorsorglich eingepackten trockenen Brötchen mehr als über die angebotenen Speisen. Nun ja, immerhin gibt es auch noch eine Spielecke.

Dann gehen wir in den Supermarkt. Aus Interesse blättere ich durch die Zeitschriften. In die Brigitte Mom muss ich zwei Sekunden länger starren, weil ich mir nämlich selbst entgegenblicke. Ihr könnt euch nicht vorstellen WIE komisch das ist. Da stehe ich im riesigen Supermarkt und starre mich selbst an. Ich gebe zu, dass ich mich besonders über den Hinweis, dass meine Texte auch Texte mit einer Meinung sind sehr freue. Das alles sagt dem Runzelfüßchen natürlich nichts. Sie starrt ins Heft (das wir natürlich kaufen) und fragt immer wieder wieso ich denn da mit einem Foto drin bin. Und dann zeigt sie die Zeitschrift mit meinem Foto allen die sich in ihrer Reichweite aufhalten. Ich glaube, sie findet das alles ziemlich lustig.
Mein Mann möchte übrigens darauf hinweisen, dass der Screenshot zum Blog einen seiner Texte zeigt, ohne das er erwähnt wird. Deswegen hier nochmal ganz deutlich: Ich bin sehr stolz auf ihn.

Vor dem Abendessen müssen das Runzelfüßchen und ich noch Besorgungen machen. Das hatte ich die Woche total vergessen, also eilen wir durch die Läden, schnappen uns drei Strumpfhosen für sie und Socken für den Bruder und sind wieder auf dem Heimweg.
Den Rest des Abends verbringe ich faul und antriebslios auf dem Sofa. Eigentlich sollte ich arbeiten, aber die Kinder haben mittags geruht und kommen ewig nicht ins Bett. Als gegen 21:00 mein Mann endlich aus dem Schlafzimmer kommt (er bringt die Kinder ins Bett) sitzen wir nur noch zusammen und reden.

Sonntag, 12. November 2017



Auch der Tag beginnt verhältnismäßig spät. Die Kinder laufen mit meinem Mann zum Bäcker, kommen anschließend um mich zu wecken. Aber statt aufzustehen kuscheln wir erst noch eine Runde zu viert, was sooo schön ist. Wir überlegen ob wir auf einen Flohmarkt oder ins Museum gehen sollen. Aber die Kinder haben keine Lust und mir fällt ein, dass ich ja immernoch arbeiten muss.
Das Runzelfüßchen erfreut sich an unserer neuen Türdekoration, die ihre Freund_innen ihr vom Geburtstag dagelassen haben.

Bei uns steht der Laternenumzug diese Woche erst noch auf dem Programm. Deswegen hat sich das Runzelfüßchen noch ein Buch über Sankt Martin ausgeliehen. Wir kontrollieren die Bücher, die die Kinder sich aussuchen nie vorab, was manchmal, wie in diesem Fall, zu Überraschungen führt. Das Buch ist, natürlich, sehr sehr kirchlich und bringt dann viele Fragen nach Gott mit sich. Gar nicht so einfach, wenn man, wie ich, keinen Glauben hat.

Ich arbeite, was für die Kinder natürlich total langweilig ist. Deswegen fängt Herr Annika an, Steine in mein Wasserglas zu werfen. Ich würde ja auch lieber mit ihnen spielen, aber leider führt manchmal kein Weg an Wochenendarbeit vorbei. Mein Mann geht mit den Kindern vor die Tür, aber es ist schon um 14:30 nicht mehr so richtig hell.

Nach einer kleinen Aufwärmrunde mit Hörspiel zuhause sind das Runzelfüßchen und ich wieder in Sachen Lebensmittelverschwendung unterwegs. Ich habe, wie ihr seht, keine Socken an, deswegen bin ich froh, dass das heutige Lokal gleich ums Eck liegt. Das Runzelfüßchen ist sehr aufgeregt was es wohl diesmal geben wird.
Es ist Kuchen (das war aus der App nicht zu erkennen), meine Tochter ist enttäuscht. Sie überlässt ihn uns großzügig.

Während die Kinder in der Badewanne planschen widme ich mich dem Abendessen. Endlich ist es wieder kalt genug für eins meiner Lieblingsessen: Gemüsecurry. Das Runzelfüßchen lobt meine Kochkünste, obwohl ich bei uns definitiv seltener am Herd stehe als mein Mann. Vielleicht will sie mich motivieren und lobt deswegen so sehr?
Während die Kinder einschlafen sitze ich wieder am PC. Denn leider muss ich heute Abend auch noch mal arbeiten, die Nackt-Sendung wartet auf mich....

Wie andere Familien das Wochenende erlebt haben seht ihr wie immer bei Susanne.

Was habt ihr dieses Wochenende schönes gemacht?

Mittwoch, 8. November 2017

#nachhaltigwerden - wie die Challenge mich verändert hat

Fast ist sie vorbei, die #nachhaltigwerden Challenge mit Susanne und Rachel. Und für mich wird es einfach jetzt schon Zeit für ein Fazit. Weil mir gestern nämlich was aufgefallen ist.
Ich war im Supermarkt und wollte, weil es eine Kleinigkeit zu feiern gab für meinen Mann und mich ein Getränk kaufen. Nun trinke ich ja nie Alkohol und da fällt die Auswahl schon schwerer. Und wie ich da so durch die Gänge schlich, da dachte ich: Nee, das hier kannst du alles nicht kaufen. Weil es fast alles in Plastikflaschen gab. Und ich musste schmunzeln, weil mir in diesem Moment aufging wie sehr mich diese Challenge beeinflusst hat.

4 Wochen Challenge


Als Susanne den Plan zur vierwöchigen Challenge hatte dachte ich: Nie im Leben halte ich das durch. Und, jetzt kann ich es ja zugeben, ich dachte auch: Nie im Leben kann ich soviel zur Nachhaltigkeit erzählen. Und es stimmt auch. ich habe nicht jeden Tag mitgemacht. Es ist also vor allem Susanne und Rachel zu verdanken, dass die Challenge so erfolgreich war. An dieser Stelle noch mal ganz offiziell: Hut ab vor eurer Arbeit, ihr Beiden.


Dienstag, 7. November 2017

Papa bloggt: Mein Sohn kennt nur noch das Wort Papa





Herr Annika ist mit seinen anderthalb Jahren schon in dem Alter, in dem er das Sprechen lernt. Ein riesiger Schritt für ihn und auch ein toller Schritt für seine Eltern. Endlich kann er etwas sagen, sich mitteilen und etwas äußern. Leider sagt er prinzipiell nur ein einziges Wort. Und das lautet "Papa".
Wer den Blog schon etwas länger verfolgt, erinnert sich vielleicht an meinen Beitrag "Die Legende vom Mamakind ist doch wahr....oder nicht?". Ich schrieb darüber, dass ich Angst hatte, dass Söhne doch eher Mamakinder sind. Mit ein wenig Abstand muss ich darüber schon sehr lachen. Alles Quatsch. Am liebsten würde ich den Beitrag löschen, aber das wäre ja auch irgendwie unfair.

Was war das erste Wort?


Als Herr Annika anfing zu sprechen, war sein erstes Wort tatsächlich "Mama". Und es blieb sehr lange bei diesem einen Wort. Ich war auch irgendwie die Mama, aber diese Zeiten sind lange her. Denn irgendwann lernte er das Wort "Papa". Und seitdem gibt es kaum noch "Mama". Ich bin "Papa" und meine Frau Andrea ist auch "Papa". Andere Männer sind auch manchmal "Papa", aber in der Regel bin ich gemeint. Mir tut es schon ein wenig leid, dass er gar nicht mehr "Mama" sagt, aber so ist es im Moment.

Sonntag, 5. November 2017

Vom Geburtstag und Teilen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende haben wir Geburtstag gefeiert, ausgemistet, waren in der Bibliothek und haben einiges übers Teilen gelernt. Und eine neue Idee habe ich auch. Das Fairteilen. Was genau das ist und was ihr davon habt, das alles seht ihr im Wochenende in Bildern.

Samstag, 04. November 2017


Der Tag beginnt früh. Wir sind, entgegen unserem Plan dann doch in einem Rutsch nach Hause gefahren und also schon am Samstag in Berlin, statt wie geplant erst heute Abend anzukommen. Deswegen, die Kinder freut es, machen wir auch die übliche Runde durch die Bibliothek.
Ich bin ein wenig schockiert wie manche Menschen hier auftreten. Ich berichtete ja, dass wir immer sehr freundlich beraten werden, wenn das Runzelfüßchen Bücher sucht. Aber wir sind auch nett. Das scheint eher die Ausnahme zu sein. Ich muss leider mit anhören wie ein Mann für seine Tochter irgendeine Hörspielserie sucht, aber nicht fündig wird. Also grummelt er immer wieder Halbsätze Richtung Bibliothekarin, die ihm doch gefälligst mal helfen soll (seine Worte...) Ich finde das furchtbar und sage das der Bibliothekarin auch so. Sie lächelt nur sehr müde.

Zuhause gehts ans Ausmisten. Die Kinder stellen fest, dass sie ja gar nicht mehr wissen welche Bücher sie so haben, deswegen schlage ich vor, dass wir mal klar Schiff machen. Das Runzelfüßchen ist mit Feuereifer dabei, ihr Bruder wackelt durchs Chaos und schaut, wo er noch mehr Unheil anrichten kann. Es kommt einiges zusammen von dem die Kinder sich trennen wollen. Und da bleibt bei mir wieder die Frage: Wohin damit. Ich habe nun eine Lösung gefunden. Ich verschenke die Sachen an euch. Dafür gibt es auf dem Blog jetzt die Rubrik "Fairteilen", oben in der Seitenleiste. Ich werde immer mal wieder einstellen was wir nicht mehr brauchen. Ihr könnt euch dann melden wenn euch etwas interessiert und ich schicke es euch zu. Kommt mir nachhaltiger vor als es für wenige Euro zu verkaufen. Und nicht alles lässt sich spenden. Ich hoffe, ich mache euch eine Freude damit. Auf die Idee brachte mich übrigens auch ein bißchen Sabrina, die mir schrieb, weil sie Bücher aussortierte und meinen Kindern eine Freude damit machen will. Ihr seht, alles ist ein Kreislauf. Und ich freue mich, wenn ich euch etwas Gutes tun kann. Vielleicht tut ihr das dann für jemand anderen.

Ich finde beim Aufräumen auch ein Memory zum Ausschneiden aus einer Zeitschrift. Ich teste also mal das Wissen meiner Familie was Obstsorten angeht. Und siehe da, es ist noch Luft nach oben. Aber das Spiel macht großen Spaß. Mal schauen, wie lange das Spiel komplett ist.

Das Runzelfüßchen und ich sind in Sachen Nachhaltigkeit unterwegs. Ich habe morgens über die App "ResQ" gelesen, bei der man Lebensmittel retten kann, die sonst weggeworfen werden. Das will ich ausprobieren. Und ich bin sehr gespannt, als wir zwei uns auf den Weg machen. Meine Tochter will alles ganz genau wissen, wieso wir das machen und wieso die Restaurants das machen. Als ich erzähle, dass das Essen sonst weggeworfen wird findet sie das alles eine gute Idee. Ich auch.

Und das ist unsere Ausbeute. 3,50€ habe ich für diese vier Köstlichkeiten bezahlt, die sonst nach Ladenschluss weggeworfen worden wären. Sie waren köstlich und weil die Patisserie bei uns um die Ecke ist werden wir da sicher öfter vorbeischauen. Die nette Frau hat mir noch den Tipp gegeben, dass es eine weitere Essensrettungsapp gibt, "toogoodtogo". Die probiere ich in den nächsten Tagen mal aus und wenn ihr wollt, dann berichte ich anschließend mal vom Selbstversuch. Was meint ihr?

Sonntag, 05. November 2017



Wir feiern Geburtstag. Das Runzelfüßchen wird vier und am Nachmittag kommen die Verwandten. Ich kann noch immer nicht fassen wie schnell die Zeit verflogen ist.

Bevor wir feiern mache ich mich allerdings noch auf den Weg. Ich habe eine Verabredung auf der Babywelt, ich habe nämlich versprochen dort auszuhelfen. Auf dem Weg dahin schaue ich eine Zeitschrift an und genieße es sehr mal wieder ganz ungestört zu lesen. Frühes Aufstehen kann sich also lohnen.

Ich stehe am Stand vom Motherhood e.V. und will Schwangere und frischgebackene Eltern über den Verein informieren. Allerdings hatte ich mir das ein bißchen anders vorgestellt. Ich bin nämlich allein dort und weiß auch nicht so richtig was ich sagen soll. Nach einem kurzen Gespräch mit einer Verantwortlichen in Frankfurt fühle ich mich etwas sicherer, finde es aber dennoch unglücklich. Ich hatte eine andere Idee von meiner Unterstützung als der Verein. Ich hoffe dennoch, dass ich in meiner Zeit vor Ort etwas helfen konnte.

Wieder zuhause gehts ans Kekse backen. Der Kuchen ist schon fertig, aber die Kekse für die Gäste wollte ich gemeinsam mit dem Runzelfüßchen backen. Klappt sehr gut, meine Tochter drückt begeistert die Schokolinsen in den Teig.

Während die Kekse im Ofen backen will das Runzelfüßchen ihre Geschenke vorgelesen bekommen. Die "Mädchen-Geschichten die stark machen" habe ich gekauft ohne genau reinzuschauen. Ich habe dem Titel vertraut und bin doch etwas irritiert, dass darin Ballett und Pferde so eine große Rolle spielen. Es gibt auch die Geschichte "Conni geht nicht mit Fremden mit", die ich sehr gut finde. Aber das Ausreiten mit Pferden ist jetzt nicht so richtig das, was ich unter "stark machen" verstehe.
Da das Runzelfüßchen sich sehr für Zahlen interessiert fand ich das Buch "Uhr und Zeit verstehen" sehr passend. Es wurde mir vom Tessloff Verlag zugeschickt. Leider hat das Runzelfüßchen verboten, dass wir die einzelnen Klappen öffnen. Deswegen kann ich nur sagen: Ich finde es sehr gut gemacht  und freue mich, dass wir auch eine Spieluhr basteln können, aber en Detail kann ich noch kein Urteil abgeben.


Die Kekse sind fertig, die Gäste sind da. Es gibt Kuchen und Kindergeschrei und Geschenke und Gewusel. Nach zwei Stunden bin ich ein wenig durch. Es war schön aber viel.
Während die Kinder nun ins Bett gehen muss ich noch die Donuts für den Kindergarten morgen vorbereiten. Das Runzelfüßchen hat mir aufgetragen wie genau ich die zu dekorieren habe.
Und wenn das geschafft ist, dann muss ich noch ein wenig arbeiten. Es wird also ein langer Abend. Aber nach solch einem Freudentag schaffe ich das jetzt auch noch. Und ihr könnt ja mal schauen gehen, ob es beim "Fairteilen" was für euch gibt.

Hier noch der Hinweis zur letzten Woche der #nachhaltigwerden Challenge. Da geht es nämlich um viele Fragen rund ums Thema Ausmisten. Ich freue mich, wenn ihr mit macht.

Ach, und hier noch die Gewinnerin der letzten Pixi-Bücher von vor zwei Wochen: Isa.
Herzlichen Glückwunsch!

Wie andere Familien das Wochenende erlebt haben seht ihr wie immer bei Susanne.

Habt ihr Lust auf einen Erfahrungsbericht in Sachen Lebensmittelrettung?

Freitag, 3. November 2017

Vor Männern muss man Respekt haben


Neulich war ich mal allein in der Bahn unterwegs. Passiert ehrlich gesagt sehr selten, zum Einen weil ich viel mit dem Rad fahre. Zum Anderen, weil eben immer mindestens eins meiner Kinder bei mir ist. An dem Nachmittag aber nicht, da war mein Mann mit ihnen unterwegs. Und so hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mal wieder Menschen zu beobachten.
Ich schreibe das ja öfter, dass ich merkwürdige Begegnungen habe. Und so wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht, fand das Erlebte aber doch auch sehr lehrreich.

 Frauen müssen Respekt vor Männern haben


Ich saß also in der Bahn und mir gegenüber saßen ein Mann und eine Frau. Ich hatte sie für Freunde gehalten, aber es waren, wie sich im Gespräch herausstellte Vater und Tochter. Sie unterhielten sich über eine Freundin der Tochter, die kürzlich geheiratet hatte. "Papa, stell dir mal vor, die sagt zu ihrem Mann `Nee, das stimmt nicht!` Kannst du dir das vorstellen? Da sagt die einfach nein!"
"Was, also das geht ja gar nicht", erwiderte der Vater.
"Ja, Papa, genau. Man muss doch Respekt haben vor einem Mann. Wenn die keinen Respekt hat vor mir, ok. Aber vor Männern, das ist doch falsch Papa, oder?"
"Ja, das darf nicht sein. Frauen müssen immer Respekt vor Männern haben."


Dienstag, 31. Oktober 2017

Papa bloggt: Fällt leider aus


Vielleicht habt ihr es schon auf Instagram oder bei Twitter oder bei Facebook gelesen: Das Runzelfüßchen, Herr Annika und ihre Eltern sind auf kleiner Fahrt. Auf einer Flusskreuzfahrt entlang der schönen Donau.
Während wir es uns hier sehr gut gehen lassen, lässt wenig zu wünschen übrig. Nur eine Sache funktioniert schlechter als geplant: Das Internet. Das Wochenende in Bildern musste schon ausfallen und jetzt fällt auch noch mein Blogbeitrag am Dienstag aus.
Zumindest dieser Beitrag hat es dann doch hoffentlich durch den Äther geschafft. Damit euch aber nicht langweilig wird: Ich habe vor zwei Wochen einen neuen Blog gestartet. Er nennt sich papaunddasrosablau.de und beschäftigt sich mit Geschlechterklischees aus der Sicht eines Vater – als aus meiner Sicht. Letzte Woche habe ich mich mit der Frage beschäftigt „Bin ich hübsch?“, die meine Tochter mir gestellt hat.


Und wenn Papa bloggt wegen schlechtem Internet ausfällt, dann eben leider auch der Rest. Schaut euch gern im Blog um oder schickt uns eure Fragen rund um das Thema „Flusskreuzfahrt mit Kindern“. Ich habe schon gesehen, dass das Viele interessiert.